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Leo Perutz – Der Meister des Jüngsten Tages Oktober 29, 2008

Filed under: Krimis — kikeriki @ 8:47 pm

Auch wenn „Der Meister des Jünsgten Tages“ offiziell als Roman betitelt wird – für mich ist es ein Krimi. Und was für einer!

Die Geschichte spielt 1909 in Wien, wo mehrere Personen aus unerfindlichen Gründen Selbstmord begehen. Bis zum Schluss hat man keinen Schimmer wer oder was dahinter steckt und mißtraut bisweilen dem Ich-Erzähler. Ich habe das Buch in meinem Spanienurlaub gelesen: Ich habe es eines nachts –  als ich wegen einer Mückenplage wach lag – in die Hände genommen und es nicht mehr zur Seite legen können und fand bei dieser Lektüre sogar das Meeresrauschen vor der Haustür gruselig ;-)

Ich kann das kleine Büchlein (knapp 200 Seiten) für eine schlaflose Nacht wärmstens empfehlen.

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Klüpfel, Kobr: Erntedank – Kluftis zweiter Fall September 3, 2008

Filed under: Krimis — kikeriki @ 4:27 pm
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Ja, ich konnte nach „Milchgeld“ nicht anders: Kluftingers zweiter Fall musste her. Ich finde Erntedank allerdings nicht so gelungen wie den ersten „Klufti“ und kann ihn von daher nur eingeschränkt empfehlen. Der Fall ist holprig. Die Auflösung des Falls gar verwunderlich.

 

Hakan Nesser: Sein letzter Fall August 30, 2008

Filed under: Krimis — kikeriki @ 10:13 pm
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Ich finde Kommissar Van Veetereen klasse – und Schweden sowieso, seit dem ich dieses Jahr zum ersten Mal in Stockholm war. Auch sein letzter Fall ist spannend und undurchsichtig. Ein guter Krimi.

 

Tess Gerritsen: Die Chirugin

Filed under: Krimis — kikeriki @ 10:07 pm
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Wie in diesem Krimi die Frauen abgemurkst werden ist nichts für schwache Nerven und schon gar nichts für Menschen, die von Natur aus bereits unter Verfolgunswahn leiden. Spannend bis zu den letzten 20 Seiten. Leichte Kost. Mehr nicht.

 

Volker Klüpfel – Milchgeld. August 6, 2008

Filed under: Krimis — hilpirella @ 11:35 am
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Meine Leidenschaft gilt nicht den Krimis, aber ein Henning Mankell, Fred Vargas oder Ian Rankin darf’s zwischendurch schon mal sein. So machte ich mich neugierig an „Milchgeld – Kluftingers erster Fall“, mit dem nun auch das Allgäu einen eigenen Kommissar bekommt. Dessen Charakterbeschreibung nimmt weite Teile des Buches in Anspruch: ein fluchender Allgäuer mit einer Vorliebe für Kässpatzen und einem gestörten Verhältnis zu seiner Frau – für mich nicht gerade ein Sympathieträger. Die Krimi-Geschichte nimmt dann im letzten Drittel glücklicherweise noch mal Fahrt auf und bekommt ein spannendes Ende. Sicher eine nette Lektüre für den Liegestuhl am Strand, gelesen haben muss man es aber nicht.