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Philip Roth – Nemesis April 24, 2011

Filed under: Romane — themaktima @ 7:53 pm
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Nemesis - Philip RothZu diesem Roman muss ich nicht viel schreiben. Er handelt vom jungen Sportlehrer Bucky Cantor, der während des heißen Sommers 1944 im jüdisch geprägten Newark regelmäßig die Nachmittagsaufsicht über einen Haufen sportbegeisterter Jugendlicher übernimmt, als eine schwere Polioepidemie ausbricht (genau, es handelt sich um Kinderlähmung). Diese außergewöhnliche Geschichte über echtes, falsches, irrtümliches oder sinnloses Heldentum und Gott ist ein Meisterwerk – und das kommt mir nicht nur so vor, weil ich mich vorher durch „Brooklyn“ gequält habe. Obwohl bei diesem unfairen Vergleich allzu deutlich wird, warum Roth tatsächlich ein großartiger Erzähler ist, und Toibin schlicht überschätzt. Nur so als Beispiel: Das Lesehuhn Hilpirella und ich haben bei „Nemesis“ genau an der gleichen Stelle an den Anfang zurückgeblättert (bei „Brooklyn“ sind wir wahrscheinlich an der gleichen Stelle eingepennt).
Also lest einfach dieses Buch, viele bessere wird es dieses Jahr nicht geben!

 

3 Responses to “Philip Roth – Nemesis”

  1. kikeriki Says:

    Lesenswert!!

    Und ich glaube ich habe an der gleichen Seite zurückgeblättert :-))

  2. kikeriki Says:

    …also gleichen Stelle, sollte es heißen.

  3. hilpirella Says:

    Ich hab zunächst mein Lexikon aufgeschlagen (ja: aufgeschlagen, nicht gegoogelt). Nemesis = die, Göttin als personifizierte gerechte Zuteilung von Strafe. Denn das Buch handelt vor allem von Schuld und Sühne.


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