lesehuhn.de

Nicht nur Hühner lesen! September 18, 2010

Filed under: Fundstück — themaktima @ 7:23 pm
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Mal was ausser der Reihe… Zwei Lesehühner sind für einen Wochenendausflug in Bad Nauheim gelandet und haben die wunderschöne Stadtbücherei entdeckt. Ausserdem in deren Garten eine lustige Lesemaus-Skulptur. Mussten wir loswerden.

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Freaks von Joey Goebel September 6, 2010

Filed under: Romane — kikeriki @ 2:03 pm

Wer den Lesehühnern folgt wird feststellen: Hohe Joey Goebel-Dichte. Das ist nun der dritte Roman, den ich von Joey Goebel gelesen, nein verschlungen habe. Und er hat mich sehr sehr oft zum Lachen gebracht.

„Freaks“ ist die Geschichte von 5 Menschen, die eine Punk-Band gründen und den großen amerikanischen Traum, berühmt zu werden, verfolgen. Die Protagonisten sind echte Persönlichkeiten: Da ist eine alte Dame, die ein sehr aktives Sexualleben, auch mit jüngeren Männern hat und die Gruppentherapie-Sitzung – zu der sie ihre Familie zwingt – mit ihren Ansichten „bereichert“; eine bildschöne  junge Frau, die sich versucht der Anmache von Männern zu entziehen, in dem sie sich in einen Rollstuhl setzt; einem irakischen Ex-Soldaten, der in den USA gekommen ist, um den Mann zu finden, den er im Krieg angeschossen hat; ein 8-jähriges Mädchen und einem Afroamerikaner mit Hilfsjob und philosophischen Gedankengut. So unterschiedlich sie sind, haben sie doch was gemeinsam: Sie alle suchen ihren Weg, Respekt und Freiheit.

Erzählt wird „Freaks“ in Perspektivwechseln – aus den Erzählungen der Bandmitglieder, aber auch von dritten Personen. Witzig, skurill und dennoch erneut ein Roman mit viel Tiefgang unter der lustigen Schale: „Freaks“ eines meiner Lieblingsbücher in 2010.

 

Marek van der Jagt – Monogam

Filed under: Erzählung — kikeriki @ 1:30 pm
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Dieses schmale Büchlein kann  man in zwei Badewannen-Sessions lesen. Marek van der Jagt beschreibt darin seine eigenen Versuche in Sache Liebe. Seine Beschreibungen handeln davon, wie er die Liebe bezwingen kann: Er als Don Juan, als Betrüger und als Mensch, der sich gegen Ende immer mehr verliert.

Mir hat sich diese, von der Presse hochgelobte Abhandlung nicht ganz erschlossen und vor allem nicht erreicht, wenn gleich einige Gedanken und vor allem van der Jagts Sprache beeindrucken.