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Paolo Giordano – Die Einsamkeit der Primzahlen Januar 2, 2010

Filed under: Romane — kikeriki @ 6:05 pm

Liest man diesen Roman mag man kaum glauben, dass der Autor erst 25 Jahre alt war, als er ihn geschrieben hat.

„Die Einsamkein der Primzahlen“ handelt von der unerfüllten Liebe zwischen Alice und Mattia. Alice hat als Kind einen folgenschweren Skiunfall, der nicht nur eine sichtbare Behinderung zurücklässt sondern auch Narben auf ihrer Seele. Mattia hat seine geistig behinderte Zwillingsschwester, als er zum Geburtstag eines Schulkameraden geht, in einem Park zurückgelassen – seine Schwester bleibt für immer verschwunden. Alice und Mattia lernen sich auf dem Gymnasium kennen, eine besondere Anziehungskraft steht zwischen ihnen. Während jeder versucht sein Leben einigermassen auf die Reihe zu kriegen, finden sie nie wirklich zueinander.

Die ersten zwei Kapitel dieses Romans haben mich besonders berührt: Alice und Mattia in den schicksalshaften Momenten ihrer Kindheit.

Unausgesprochene Gefühle und Wünsche, die Prägung der Kindheit auf das spätere Leben,  vom Schmerz der Einsamkeit, all das wird in diesem Roman sehr eindringlich beschrieben und auch wenn man sich nicht in den Extremen wiederfindet, die die beiden umgibt, so hat man als Leser dennoch das Gefühl, die verletzten und einsamen Seelen von Alice und Mattia ein wenig in sich selbst zu entdecken.

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One Response to “Paolo Giordano – Die Einsamkeit der Primzahlen”

  1. hilpirella Says:

    Eines der Bücher, die man leider viel zu schnell zuende liest – ein guter Start ins Lesejahr 2010.


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