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Monika Maron – Ach Glueck Februar 25, 2009

Filed under: Romane — hilpirella @ 7:29 am
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An welchem Moment im Leben geben wir die Sehnsucht nach etwas auf, werden zynisch und sind nur noch in der Erinnerung gluecklich? Wie saehe unser Leben aus, wenn wir uns an bestimmten Weichen fuer einen anderen Weg entschieden haetten?
cover_achglueckDieses kleine Buch hat mich sehr beruehrt und mir auf unpathetische Weise gezeigt, dass die Suche nach Glueck und Liebe auch nicht aufgegeben werden darf wenn man glaubt, sie fuer immer zu haben.

 

Lily Brett – Zu sehen

Filed under: Biografie,Romane — hilpirella @ 7:25 am
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Auch in „Zu sehen“ gibt Lily Brett ihrer Leserschaft einen sehr intimen Einblick in ihre Lebensgeschichte. Sehr freizuegig schreibt sie ueber Alter, Liebe, Sex, Koerper, Therapie und natuerlich den Holocaust und die Folgen fuer ihre Familie. Habe mir dieses Buch zugelegt, weil ich so sehr von „Chuzpe“ und auch von „Alles halb so schlimm“ begeistert war und „Zu sehen“ steht hier in nichts nach.

 

Fleisch ist mein Gemüse – Heinz Strunk Februar 24, 2009

Filed under: Romane — kikeriki @ 10:49 pm
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Dieses Buch wurde mir gleich zweimal empfohlen (Danke Sven und Gerhard). Und ich empfehle es hier direkt weiter. Heinz Strunk beschreibt sein Leben  schonungslos und komisch zwischen Ganzkörper-Akne, Tanzmucke, Saufen, seiner kranken Mutter und nicht stattfindenden Geschlechtsverkehr. Der perfekte Stimmungsaufheller für dunkle Wintermonate.

 

Die Schneiderin von Prenambocu von Frances De Pontes Peebles Februar 3, 2009

Filed under: Romane — kikeriki @ 1:40 pm

Die Schneiderin von Pernambuco ist meine kleine Entdeckung in diesem noch jungen Jahr. Die knapp 800 Seiten nehmen einen gefangen bis zu letzten Seite.

Erzählt wird die Geschichte zweier Schwestern im Brasilien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die beiden Schwestern haben sehr unterschiedliche Lebenswege: Während die eine ihr Ziel verfolgt, vom Dorf in die Stadt zu kommen um dort ein bürgerliches Leben zu führen, brennt die andere Schwester mit den gesetzlosen „Cangaceiros“ durch, die gegen die Ausbeutung der Landbevölkerung durch Landbarone kämpfen.

Der Roman ist spannend, gibt interessante gesellschaftliche und politische Einblicke in das Brasilien zu jener Zeit und beeindruckt mit seiner Sprache.