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Josef Guggenmoos – Was denkt die Maus am Donnerstag November 20, 2008

Filed under: Gedichte — hilpirella @ 1:48 pm

Was denkt die Maus am Donnerstag,
am Donnerstag,
am Donnerstag?

Dasselbe wie an jedem Tag,
an jedem Tag,
an jedem Tag.

Was denkt die Maus an jedem Tag,
am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag
und jeden Tag,
und jeden Tag?

O hätte ich ein Wurstebrot
mit ganz viel Wurst und wenig Brot!
o fände ich, zu meinem Glück,
ein riesengroßes Schinkenstück!
Das gäbe Saft, das gäbe Kraft!
Da wär ich bald nicht mehr mäuschenklein,
da würd ich bald groß wie ein Ochse sein.
Doch wäre ich erst so groß wie ein Stier,
dann würde ein tapferer Held aus mir.
Das wäre herrlich,
das wäre recht –
und der Katze,
der Katze
ginge es schlecht!

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3 Responses to “Josef Guggenmoos – Was denkt die Maus am Donnerstag”

  1. S. B. P. F. Posch Says:

    Jesus spricht, als er sich mit dem Propheten Jonas vergleicht, von drei Tagen und drei davon geschiedenen Nächten. Unsere in Graz bezahlte deutsche Kirchenzeitung – las ich um Mitternacht – hält in einem Leserbrief, welcher allerdings nicht die Meinung der Redaktion wiedergibt, für die vierzig Kalendertage davor und danach – den heutigen vor „Trinitatis“ also eingeschlossen – fest, daß Judas Iskariot nicht zu den Heiligen zu rechnen ist. Was folgt daraus mit Bezug auf den “ j e u d i “ , französisch, Donnerstag, von mir übersetzt, für “ U n e n d l i c h k e i t “ im Sinne Hegels, zu dem sich uns gegenüber ein Buchautor bekannte?

    • S. B. P. F. Posch Says:

      Jesu Jünger, der Jünger, den Jesus liebt und der bei Jesu letztem Abendmahl an Jesu Brust liegt, schläft auch, als Jesus sich am Ölberg einen Steinwurf weit von seinen elf Jüngern entfernt, um zu beten – „un jet de pierre“, französisch, in unserer von Annie V a l l o t t o n illustrierten Übersetzung, “ L U C 22,41″, „Lukas 22,41“, im Evangelium des Arztes. In Graz in Steiermark in Österreich befindet sich an der Adresse „Körbler-Gasse 80a“ eine Statue, welche in die Liste der denkmalgeschützten Objekte des Bezirks aufgenommen wurde. Davor stellte ich eine zweite, von mir stammende Skulptur auf, ein Element der zweiten Skulptur wäre ein kleiner Stein, wie ihn ein Kind werfen könnte. In der „Apokalypse“ ist die Rede von der B u n d e s l a d e im H i m m e l . Was ist das? Meine E-Mail-Adressen waren zuletzt nicht benutzbar, erreichbar blieb ich aber unter der Handy-Nummer 0664 913 5616 mit der Vorwahl für die Republik Österreich 0043; während der Nachtwachen hatte ich das Handy über eine Empfehlung ausgeschaltet. Anschrift: „Carneri-Gasse 10/Parterre/2, A-8010 Graz, ‚OT‘ (Ortsteil) Geidorf“, benannt nach Bartholomäus Carneri, aus Slowenien.

      • S, B. P. F. Posch Says:

        „WORTE JESU“, das Buch aus dem Schweizer Manesse-Verlag, zweimal von uns bestellt: im Evangelium des Besatzungsmachtsteuerbeamten Levi, „Mt 13,45-46“, erzählt Jesus das Gleichnis von Kaufmann, der eine Perle kauft. Ihr Leuchten vermochte vielleicht an das Leuchten der Steine im Bergbach im oberen Teil des steirischen Vorwitzgrabens zu erinnern und damit an das Guggenmoos-Gedicht über die kalten Kiesel. Aber nun sagt Jesus mit dem Propheten Jesaja auch, „Mt 13,10“, daß er denen Gleichnisse erzählt, die nicht die Gabe haben, sie zu verstehen. Was hat das für einen Sinn? Wir stellten die Frage vor weniger als einer Stunde auf einem anderen Blog in Deutschland, sie wurde aber nicht freigeschaltet. Die Namensangabe enthielt allerdings einen Beistrichfehler.


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