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Jaume Cabré – Die Stimmen des Flusses Oktober 3, 2008

Filed under: Romane — hilpirella @ 5:18 pm

Der Roman führt uns nach Nordspanien in ein Dorf in den Pyrenäen und nach Katalonien während des Spanischen Bürgerkriegs und der darauf folgenden Franco-Diktatur.
Erzählt wird in einer Rahmenhandlung die Geschichte der Lehrerin und Journalistin Tina, die sechzig Jahre nach Ende der Diktatur ein Tagebuch des vermeintlich faschistischen Dorfschullehrers Oriol findet, der ihn in ein neues Licht rückt. Erzählt wird auch die Geschichte von Oriol, dessen Frau und Tochter und seiner Leidenschaft für die machtgierige, manipulierende und reiche Elisenda, deren einziges Ziel die Rache ihrer der Ermordung ihres Vaters und Bruders durch die Kommunisten ist.

Durch geschickte Wechsel der Zeit – mal befinden wir uns im heutigen, mal im faschistischen Spanien – und der Erzähler – mal aus Sicht der Lehrerin Tina, mal aus dem Blickwinkel von Oriol, Elisenda oder einem Dorfbewohner ist der Roman spannend erzählt und es wird eine Geschichte gewoben, deren Gesamtbild sich im Laufe der Seiten immer mehr entwickelt und einen nicht mehr loslässt.

Bei der Lektüre ist mir mal wieder klar geworden, wie lange Spanien mit seiner faschistischen Diktatur zu kämpfen hatte und vor allem wurde mir deutlich wie wenig ich über diesen Teil der spanischen Geschichte wusste.

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