Aly Cha beschreibt in ihrer Familiensaga das Leben von vier Frauen und ihrem – sich stets wiederholenden – Schicksal. Die erste Hälfte des Romans hat mich die Geschichte – kulturell, sprachlich und inhaltlich – gefesselt. Besonders beeindruckend empfand ich fein gezeichneten Charaktere der vier Frauen- ohne viel Beschreibungen.
Gegen Ende wurde die Geschichte für mich zäh und ich kann von daher Aly Cha “Schnee im April”
nur eingeschränkt empfehlen. Japaninteressierte Leser kommen mit “Schnee im April” dennoch auf ihre Kosten.
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