China in den 50er Jahren nach der Kulturrevolution: Die junge Yuexiang kehrt aus Shanghai in ihr Dorf zurück, um ihrem Mann bei der Landarbeit zu helfen. Sie hatte ihn und ihre Tochter zurückgelassen, um in der Stadt Geld zu verdienen und kommt nachhause, da Arbeiter für die vermeintlich guten Ernten benötigt werden.
Doch Yuexiang findet eine traurige Wahrheit vor: Die Menschen in ihrem Heimatdorf leben in größter Armut, alle Verwandten wollen Geld von ihr leihen, ihre Tochter hat sich ihr entfremdet. Die Menschen erdulden diesen Zustand, da Regimefeinde hart bestraft werden und ein kommunistischer Kader im Dorf sorgt implizit dafür, dass keine Kritik geäußert wird. Doch als dieser Parteifunktionär Reis und Geld von den armen Bauern eintreiben will, um die Familien der Soldaten, die gegen Korea kämpfen, zu unterstützen, geraten die Dinge außer Kontrolle, was für Yuexiang und ihre Familie schreckliche Folgen hat.
Dieses Buch beschreibt sehr drastisch die Lebenssituation der Bauern nach der Landreform in China und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Buch in USA und nicht in China veröffentlicht wurde. Den Stil fand ich zu Beginn etwas holprig und gewöhnungsbedürftig – ebenso die Beschreibung der verwandschaftlichen Beziehungen der Protagonisten; das Weiterlesen hat sich aber in jedem Fall gelohnt!



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